USA: Tipps für den eigenen Datenschutz

Datensicherheit auf Auslandsreisen ist nun auch für Geschäftsreisende mit Zielen in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Thema: Bei der Einreise fordern die Grenzbehörden immer öfter dazu auf, Zugangsdaten für Smart Phones, Tablets oder Social Media Accounts preiszugeben. Weil davon in wachsendem Umfang auch US-Bürger betroffen sind, hat die New York Times IT-Forensiker und Sicherheitsexperten befragt, wie man sich im Falle einer Kontrolle am besten aus der Affäre zieht.

Was Smart Phones und Tablets betrifft, raten die Experten zur Anschaffung eines Zweitgeräts, das nur die allernötigsten Daten enthalten sollte. Gehen Kalender und Kontakte mit auf die Reise – was fast immer der Fall ist – empfiehlt es sich ihrer Ansicht nach, ein Backup in der Cloud zu sichern und die Daten danach lokal zu löschen. „Hat man die Grenze überquert, kann man sie einfach wieder herunterladen“, zitiert die New York Times einen Sicherheitsspezialisten.

Wer auf Social-Media-Apps nicht verzichten kann oder will, sollte seinen Accounts zumindest eine doppelte Authentifizierung gönnen und das automatisch generierte Passwort an eine zweite Person senden lassen. Definitives „No-go“ sei hingegen der Log-in per Fingerabdruck, weil sich Reisende hier nicht einmal mehr auf Ihr Recht zu schweigen berufen könnten.

„Die USA sind sicherlich nicht das Land, an das man beim Thema Datensicherheit zuerst denkt. Aber angesichts der jüngsten Ereignisse werden Geschäftsreisende und Unternehmen sensibler. Das spüren wir auch am steigenden Interesse an unserer Travel Risk Management Lösung FCM Secure“, kommentiert Andreas Schneider, Vice President Sales & Account Management.