Telekom: Gemeinsam für mehr IT-Sicherheit

Mehr als 90 Prozent der mittleren und großen deutschen Unternehmen waren bereits IT-Angriffen ausgesetzt, 22 Prozent von ihnen registrieren täglich, 19 Prozent ein- oder mehrmals wöchentlich Attacken auf ihr Netzwerk. Das geht aus dem „Sicherheitsreport Entscheider 2016“ hervor, den die Deutsche Telekom im Rahmen des Fachkongresses Magenta Security Ende November in Frankfurt vorgestellt hat. Gleichzeitig steigt aber auch die Bereitschaft, in Cyber Security zu investieren: Vierzig Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die Ausgaben für die IT-Sicherheit zum Schutz vor Hackerangriffen im vergangenen Jahr deutlich erhöht zu haben.

Den anderen 60 Prozent empfiehlt Telekom-Chef Timotheus Höttges, so rasch wie möglich nachzuziehen. „Hört beim Thema Security auf Eure Nerds, nicht auf Eure Finanzchefs“, appelliert der Vorstandsvorsitzende, der auch eine breite und entschlossene gesellschaftliche Initiative gegen Cyber-Angriffe fordert: Forschung und Bildung zu Cybersicherheit müssten ausgebaut, Analytik und Forensik gestärkt und Angriffe auf das Web genauso geächtet werden wie Landminen. Zudem müssten Unternehmen und Behörden ihre Kräfte ebenso bündeln, wie es die Angreifer täten. Höttges: „Das einzige, was hilft, ist Aufrüstung. Wir brauchen eine Nato für das Internet“.

Tatsächlich sind die Zeiten, in denen ein zuverlässiger Virenschutz und eine Firewall genügten, längst vorbei: Datenaustauch, Interaktion und Vernetzung wachsen explosionsartig, die Grenzen zwischen Intranet und Internet verschwimmen, die Globalisierung und die damit verbundene Zunahme der Geschäftsreisen stellen immer wieder neue Anforderungen an die Sicherheitsarchitektur.

Zumindest in Sachen Geschäftsreisen hat Andreas Schneider, Vice President Sales, Account Management und Consulting Services, aber auch eine gute Botschaft parat: „Mit FCM Secure bieten wir Unternehmen eine skalierbare Sicherheitslösung, mit der sie die für Auslandsreisen typischen IT-Risiken zuverlässig in den Griff bekommen.“ Zu Beginn diesen Jahres hatten wir unsere Kunden bereits in München, Frankfurt und Berlin eingeladen um auf Risiken vor, während und nach einer Geschäftsreise hinzuweisen. Diese Informationsreihe werden wir auch im kommenden Jahr 2017 auf vielfachen Wunsch fortsetzten.