Studie: Stress durch Geschäftsreisen steigt

Je häufiger Führungskräfte unterwegs sind, desto stressiger empfinden sie das Reisen. Dabei steigt der empfundene Stresslevel kontinuierlich: 46 Prozent beurteilen ihre Business-Trips der letzten zwölf Monate rückblickend als stressig oder sehr stressig. Vor drei Jahren sagten das lediglich 29 Prozent. Vor allem jüngere Führungskräfte fühlen sich durch Dienstreisen gestresst. Das belegen Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2016“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

Mit der Zahl der Dienstreisen wächst auch die Belastung. Knapp 80 Prozent aller Reisenden, die fünfmal oder öfter pro Monat unterwegs sind, erleben diese Zeit als besonders anstrengend. Bei ein bis zwei Geschäftsreisen im Monat sind es hingegen nur noch 27 Prozent. Die Hauptursachen für Belastung sind für fast jeden Zweiten lange Fahrtzeiten durch schlecht gewählte Unterkünfte und ungünstige Reiseverbindungen. Dreiviertel der unter 40-Jährigen klagt außerdem darüber, dass durch die ständige Erreichbarkeit Ruhezeiten wegfallen; 70 Prozent beanstanden, dass das viele Unterwegssein ihre Work-Life-Balance einschränkt. Bei Reisenden über 40 Jahre liegen die entsprechenden Werte bei 52 beziehungsweise 53 Prozent.

Andreas Schneider, FCM Travel Solutions’ Vice President Sales, Account Management & Consulting Services: „Ein Grund dafür ist, dass die jüngere Generation höhere Ansprüche an eine gesunde Work-Life-Balance hat. Sie wollen sich mit Dauer-Stress und Hektik unterwegs nicht abfinden. Durch professionelles Travel Management lässt sich die Belastung der reisenden Kollegen allerdings erheblich reduzieren und kommt somit acuh dem Unternehmen wieder zugute.“