Business Travel: Profis gegen Reisestress

Geschäftsreisende leiden nicht mehr so oft unter Stress wie in vergangenen Jahren: Der jüngsten Studie von „Chefsache Business Travel“ zufolge klagt nur noch ein knappes Viertel der reisenden Manager über einen hohen oder sehr hohen Stresslevel. Gegenüber 2016 wie auch 2015 hat sich der Anteil der stark Gestressten damit fast halbiert.

Trotzdem drückt der Schuh noch an den altbekannten Stellen. Als größter Stressfaktor erwiesen sich einmal mehr ungünstig gelegene Unterkünfte und daraus resultierende lange Transferzeiten. Auf Rang zwei folgen schlecht geplante Reiseverbindungen oder Streiks, die den Terminplan durcheinanderwirbeln. Eng getaktete Reisepläne, die keinen Spielraum für kurzfristige Änderungen lassen, belegen auf der Stress-Skala den dritten Platz – allerdings nur mit knappem Vorsprung vor der ebenfalls weitverbreiteten Sorge, Zug oder Flieger zu verpassen.

Christoph Führer, als Managing Director FCM Travel Solutions auch Kampagnenpartner der DRV-Initiative Chefsache Business Travel, wundern diese Ergebnisse nicht: „Reiseverbindungen”, gibt er zu bedenken, „müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass weder zu lange Wartezeiten noch zu kurze Umsteigezeiten entstehen und zugleich ein voller Terminplan eingehalten werden kann.“

Das bestätigt auch die Studie. Denn aus ihr geht eindeutig hervor, dass Geschäftsreisende von den reisebedingten Stressfaktoren längst nicht so stark in Beschlag genommen werden, wenn sie den professionellen Service eines Geschäftsreisebüros im Rücken wissen. So haben etwa nur 23 Prozent der Kunden von Geschäftsreisebüros Angst davor, den Flug oder den Zug zu verpassen. Bei den Kollegen ohne professionellen Support sind es 30 Prozent mehr. Fazit: Geschäftsreisende, die wissen, dass sie sich auf ihr Reisebüro verlassen können, haben nicht nur mehr Zeit für ihre geschäftlichen Herausforderungen, sondern empfinden trotz Termindruck auch deutlich weniger Stress.