Business Travel: Mehr Sicherheit mit professioneller Planung

Die angespannte Sicherheitslage in vielen Ländern macht sich nun auch bei Geschäftsreisenden bemerkbar. Das geht aus der Studie „Chefsache Business Travel“ hervor, die 2017 zum fünften Mal in Folge von den Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV) erhoben wurde.

Danach sorgt sich nicht nur jede zweite Fach- und Führungskraft um die Sicherheit. Es passiert auch immer öfter, dass Geschäftsreisende ihre Reiseplanung wegen politischer Instabilität im Zielland ändern oder gänzlich aufgeben mussten. Jeder vierte hat das der Studie zufolge schon einmal erlebt. Die Sicherheit auf Reisen ist damit zu einem sehr wichtigen Thema für Unternehmen geworden.

Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass die Betreuung durch ein professionelles Geschäftsreisebüro das Sicherheitsgefühl erheblich vergrößern kann. „Insbesondere bei Reisen in Krisenregionen sollte ein 24-Stunden-Service für den Notfall sichergestellt sein“, heißt es deshalb bei Chefsache Business Travel.

Tatsächlich machen sich Geschäftsreisende von Unternehmen, die ihre Reisen mit professioneller Unterstützung planen, beruhigter auf den Weg. Immerhin geben dort 76 Prozent aller Befragten an, dass ihr Arbeitgeber sie gut auf die Reise und mögliche Krisenfälle vorbereitet. Bei den Firmen ohne Travel Management Company an ihrer Seite sind es nur 59 Prozent.

Entsteht tatsächlich eine Notsituation, in der Reisende Rat oder Hilfe benötigen, ist die Diskrepanz noch deutlicher: In den Unternehmen mit Geschäftsreisebüro wissen 69 Prozent der Befragten, an wen sie sich wenden können. Bei denjenigen, die ihre Geschäftsreisen selbst organisieren, sind es gerade einmal 41 Prozent. 53 Prozent der Befragten aus solchen Unternehmen wissen zudem nicht, ob es spezielle Pläne für Krisen gibt, die im Ernstfall schnell umgesetzt werden können.