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Snack-Debatte: Erneute Klarstellung durch das Bundesministeriums der Finanzen

June 5, 2015

Chipstüte, Salzgebäck, Schokowaffeln, Müsliriegel oder vergleichbare Knabbereien, die im Flugzeug, Zug oder Schiff gereicht werden, erfüllen nicht die Kriterien für eine Mahlzeit und führen nicht zu einer Kürzung der Verpflegungspauschale. Das hat das Bundesministerium für Finanzen im Mai in seinem Schreiben an die Spitzenverbände aus Handel, Handwerk, Industrie und Versicherungswirtschaft erneut klar gestellt.
"Für die steuerrechtliche Würdigung", heißt es darin, komme es "nicht allein darauf an, dass dem Arbeitnehmer etwas Essbares vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird, sondern auch, ob es sich dabei um eine der im Gesetz genannten Mahlzeiten handelt."
Die eingangs genannten Snacks erfüllten diese Kriterien nicht und führten somit zu keiner Kürzung der Pauschalen. "In der Praxis", so das Ministerium, "obliegt es vorrangig dem jeweiligen Arbeitgeber, zu beurteilen, inwieweit die von ihm angebotenen Speisen unter Berücksichtigung z. B. ihres jeweiligen Umfangs, des entsprechenden Anlasses oder der Tageszeit tatsächlich an die Stelle einer der genannten Mahlzeiten treten."